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Freitag
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Ausflüge
29.09.2017 - 01.10.2017
Ausflug nach Regensburg


Am Nachmittag des 74. Geburtstags von Wolfgang Overath (welcher, wie üblich, auch bei diesem Ausflug mit Abwesenheit glänzte), traf sich die AH-Mannschaft des SVL am Hauptbahnhof zu Kempten, um von dort mit der Eisenbahn via München, wo Herr Marz zustieg, mittels preiswerter Bayerntickets nach Regensburg zu gelangen. Dass im Zug Gambrinus gereicht wurde, erfreute die "FTBL" (Fraktion tschechischer Bierliebhaber) ganz enorm. Dort angekommen, wurde nach kurzem Fußmarsch im Hotel "Weidenhof" eingecheckt und nach der Einnahme des einen oder anderen Bieres das Abendessen in der Gaststätte "Weißbräuhaus" eingenommen. Das dort kredenzte Bier war Geschmackssache, der vom Berichterstatter eingenommene Zwiebelrostbraten war leider etwas zäh. Da des Schreibers Vetter sein Gulasch ebenfalls nicht vollends überzeugend fand, kann die nicht absolute Begeisterung für das besuchte Schanklokal natürlich auch genetisch bedingt sein. Der weitere Abend wurde in diversen Kaschemmen verbracht, wobei der eine früher, der andere später, wieder andere das Bett kaum fand(en). Der Samstagmorgen wurde mit einem Frühstück begangen, welches durch Eieroption aufgehübscht war. Als man sich dann vor dem Hotel einfand, um zur Stadtführung aufzubrechen, wurde das Problem eines Einzelnen offenkundig: Norre wurde vermisst! Wo war er? Im Frühstücksraum gefangen? Im Zimmer verloren gegangen? In die Donau gefallen? Gar entführt? Da bis auf einen Einzelnen sämtliche AH-ler wohl am Meister-Eder-Syndrom leiden, d.h. Wesen sehen können, die nicht allen Menschen sichtbar sind, wurde Norre glücklicherweise wieder gefunden und man brach zur Stadtführung auf. Stadtführer Wolfgang brachte uns die Stadtgeschichte von Regensburg humorig näher (manch einer wusste schon alles über Regensburg und tat dies durch stetes Nicken kund), die Zeugung des Bastards von Kaiser Karl V. zu Regensburg, welcher die bis dahinals unbesiegbar geltende türkische Flotte dereinst versenkte, nahm den Austro-Germanen der AH emotional derart mit, dass er den Ausflug zwar als Danny M. begann, aber als Don Juan de Austria fortsetzte und beendete. Nach der Stadtführung wurde die steinerne Brücke überquert und ein Biergarten geentert, von wo aus dann in eine urige Kölsch-Kneipe gewechselt wurde, wo der aktuelle Bundesliga-Spieltag verfolgt wurde. Das Abendessen wurde in der mittelalterlichen, sehr gemütlichen Schenke "Zur geflickten Trommel" eingenommen, wo vielerlei Flammkuchen die hungrigen Mäuler stopften und Wänste befriedeten. Als dieser Programmpunkt beendet war, ging es noch ins "Hinterhaus" wo das uralte Darts-Spiel "301" einfach mal rückwärts aufgeführt wurde und, begleitet von zahlreichen wundersamen Winden, stets im Madhouse endete, wobei sich am Ende das klar bessere "Team Jancker" gegen das wacker kämpfende, aber letztendlich chancenlose "Team Norre" mit 3:2 durchsetzte. Der nach exzessivem Biergenuß einsetzende Hunger wurde mit Dönern bekämpft, welchen manche Kameraden heldenhaft gesundheitsbewusst widerstanden, der zechende Teil hatte dafür mit übervollen Ränzen zu kämpfen. So fand auch der zweite Abend ein mehr oder minder frühes (gerüchteweise fanden sich ein Torhüter und Don Juan de Austria schon gegen 22 Uhr in Morpheus Armen wieder) Ende und der Sonntag begann mit dem Frühstück, setzte sich mit der Zugfahrt nach Kempten fort und endete am dortigen Bahnhof bzw. dem Lenzfrieder Hans-Böhm-Stadion, wo die AH-ler von morgen bewiesen, dass Lenzfried einfach für hochklassigen Fußball steht. Ein traditionell herzliches Vergelt´s Gott an Wolfi für die Organisation, auf ein Neues in 2018!
01.10.2016 - 03.10.2016
Ausflug nach Düsseldorf


Bäckersleute machten ihre erste Pause und Zeitungsausträger begannen ihr Tagwerk, als sich am frühen Morgen des 1. Oktobers die AH des SVL zum alljährlichen Ausflug traf. Der 22 Mann starke Kader machte sich um 4 Uhr morgens nach Düsseldorf auf, um der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen die Ehre zu erweisen. Da die Ehrerbietung des besagten Bundeslands Jahre zuvor unter der Ägide des wohlgeschätzten Jogi mit seinem Bus schon bestens geklappt hatte, vertraute "Die Mannschaft" abermals auf Jogis Fahrkünste. Jahre zuvor ging es übrigens in die Stadt Köln, welche gemeinhin als der große Gegenspieler von Düsseldorf gilt. Diese Rivalität führt tatsächlich soweit, dass ein AH-Spieler, welcher bekennender Anhänger der Geißbock-Elf ist, auf die Teilnahme am Ausflug verzichtete, da er niemals einen Fuß nach Düsseldorf setzen will. Bezeichnenderweise ist dieser Spieler des Wissens des Schreibers nach der einzige alte Herr im SVL, der seine Initialen mit Fortuna Düsseldorf teilt… Eben jener Fortuna stattete die AH nach rund achtstündiger Fahrt und einstündiger Parkplatzsuche (es wurde ca. 50m neben dem Stadion geparkt, durch geschickte Fan-Führung war der Eingang nach 2km Fußmarsch erreicht, Humor haben die Rheinländer!) einen Besuch ab, es ging gegen den Karlsruher SC. Es war ein Spiel, das nicht unbedingt in die Annalen der 2. Liga eingehen wird. Nicht näher genannten Torhütern könnte allerdings Gegenteiliges berichtet werden, nutzten sie das Spiel in der schmucken Esprit-Arena nach der fordernden Anreise doch zu einem erholsamen Nickerchen. Danach brachte uns Jogi in das A&O Hotel, von wo aus nach schnellem Check-In die Düsseldorfer Altstadt in kleineren Gruppen erkundet wurde. In dieser Altstadt machten unsere Helden erstmalige Bekanntschaft mit dem Düsseldorfer Alt, welches bei einigen Bierkennern eher auf Ablehnung stieß, von der Mehrzahl aber wohlwollend verköstigt wurde. Die kleinen Verkaufseinheiten führten dazu, dass beim stets frischen Biergenuss schnell zweistellige Zahlen erreicht werden konnten. Als Zwischenmahlzeit seien Soleier empfohlen! So ging der Nachmittag dahin und der Abend dräute. Dieser begann zunächst recht entspannt mit einem gemeinsamen Abendessen in der Gaststätte "Zum Schiffchen". Doch während der Nahrungsaufnahme kam es zum Eklat: Ein widerwärtiger Köbes attackierte einen Stürmerstar vergangener Tage bei der Verrichtung seines Tagwerks (des Köbes, nicht des Stürmers) physisch und es kam zu unschönen Szenen, die nicht näher beleuchtet werden müssen. Beruhigend wirkte die Schichtführerin (oder war es gar Frau Schiffchen selbst?) ein, welche mit einer Runde Killepitsch die Mütchen zu kühlen verstand. Dass es nach dem Genuss dieser doch sehr speziellen Spirituose nicht zur totalen Eskalation kam, ist als zumindest bemerkenswert einzuordnen. Der weitere Abend wurde an der längsten Theke der Welt in verschiedenen Schenken verbracht, Alt-Gläser und Kloschüsseln wurden geleert. Der Sonntag wurde von einem immer größer werdenden Teil mit Frühschoppen verbracht, der die Teilnehmer in die exakt richtige Stimmung für die anschließende Stadtführung mit Schwerpunkt "Hausbrauereien in Düsseldorf". Unser Guide (das Wort "Führer" soll vermieden werden) Michael schloss uns wohl so in Herz wie wir ihn und er führte uns mit Witz und Verstand durch die Brauereien "Uerigen", "Schlüssel", "Schumacher", "Füchschen" und "Kürzer". War ursprünglich bei zwei Brauereien eine Einkehr vorgesehen, standen am Schluß sämtliche Brauereien mit je mindestens einem Bier auf den Deckeln. Auch entstand während dieser Führung das diesjährige Ausflugsfoto welches Michael vor dem Denkmal des berühmtem Johann Wilhelm Joseph Janaz von der Pfalz schoss, welcher der Einfachheit halber dann und wann auch mal einfach nur Jan Wellem genannt wurde. Er war wohl ein ziemlicher Schuldenverursacher, wird aber nach wie vor in Düsseldorf sehr verehrt. Verursacht durch die ausufernde Stadtführung wurde der ISS-Dome, in welchem das DEL-Spiel zwischen der ortsansässigen DEG und dem EHC Red Bull München erst während der ersten Drittelpause erreicht, ob des torlosen ersten Drittels war es aber kein großer Schaden. Jogi erschien sogar noch später, da er das Spiel in der alterwürdigen Brehmstraße vermutete und sich auch dort hinbegab, nur um festzustellen, dass dort seit der Saison 2007/08 nicht mehr gespielt wird. Der 2:0 Auswärtssieg der Münchener wurde weniger bejubelt als die beiden Eismaschinen, von denen zumindest eine zurückjubelte. Nach dem Spiel ging es wieder in die mittlerweile schon lieb gewonnene Altstadt zurück, in welcher nach einer Mahlzeit neben den obligatorischen Alts (ist dies der Plural? Oder doch "Alten"?) auch Korn Ahoj probiert und für gut befunden wurde. Dass dies in einer Kneipe geschah, in der es recht warm war, sei der Vollständigkeit halber erwähnt. Irgendwann forderte der Tag aber seinen Tribut und es wurde ins Reich der Träume übersiedelt. Der Tag der deutschen Einheit stand dann ganz im Zeichen der Heimfahrt, sodass wir gegen 18 Uhr matt, aber wohlbehalten wieder in Lenzfried ankamen. Wie jedes Jahr war es ein fantastischer Ausflug, Lob und Anerkennung für die Planung gebührt im Übermaß (also mehr als die üblichen 0,25l bzw. 0,2l Alt) dem AH-Leiter Wolfi Rauh. Auf ein Neues in 2017!
02.10.2015 - 04.10.2015
Ausflug nach Innsbruck


"Innsbruck ist die Hauptstadt des Bundeslandes Tirol im Westen Österreichs. Ihr Name verweist auf die Brücke über den Inn." Wohl den meisten Teilnehmern des AH-Ausflugs waren diese den Wikipedia-Eintrag der Stadt Innsbruck einleitenden Tatsachen bekannt, als sich die 22 Mann starke Reisegruppe der gefühlt jährlich ruhmreicher werdenden AH des SVL am Nachmittag des 2. Oktober bei strahlendem Sonnenschein am Sportheim zu Lenzfried eintraf, um von dort mit den obligatorischen Putz-Kleinbussen (deren Chauffeure dem Vorjahr entsprachen, der geneigte Interessent beschaffe sich die Informationen im Ausflugsbericht 2014!) sowie dem Privatfahrzeug des Torwarts der ersten Kampfmannschaft, Udo, nach felix Austria zu fahren. Nach der im Vergleich zu den Vorjahren immens kurzen Anreise wurden die Zimmer in der Pension Tautermann bezogen, danach ging es durch die ob der langen Einkaufsnacht enorm bevölkerte Innsbrucker Fußgängerzone zur Einkehr ins Theresienbräu. Dort wurde festgestellt, dass Theresie sich eventuell nochmals überlegen sollte, ob ihre Profession zwingend im Bierbrau liegt, jedenfalls waren es nicht wenige Stimmen, die behaupteten, dass schon bessere Biere verkostet wurden. Apropos Bier: So mancher Zecher wunderte sich, dass der bestellte Mohren wie gewöhnliches Bier schmeckte, dies lag wohl daran, dass die Gaststätten dort das politisch inakzeptabel unkorrekt betitelte "Mohren-Bräu" ausschenken. O tempora, o mores! ;-) Nach weiterer Verbringung des Abends in diversen Kaschemmen machten sich Teile der Reisegruppe noch auf, um in einer Discotheque dem Auftritt von "Hannah", einer in der Alpenrepublik hochdekorierten Chanteuse beizuwohnen. Begeistert kehrten sie zur frühen Morgenstund heim, um wenige Stunden später das ausgezeichnete Frühstück einzunehmen. Nach einem ausgiebiegen Frühschoppen an der Sonne fuhren die Helden zur Olympia-Bobbahn nach Igls, um sich tollkühn in modifizierten Bobs mit 100km/h den Betonkanal hinabzustürzen. Es war ein großartiger, rumpeliger Spaß, der aber nicht allen Teilnehmern sonderlich geheuer schien, wenn man manche Gesichter vor dem Start zu deuten versuchte. Danach wurde wahlweise in einem Irish Pub ein strunzöder Bundesliga-Spieltag betrachtet, ein Nachmittagsschläfchen gehalten oder chinesische Kebap-Verkäuferinnen mit Unmengen an Trinkgeld glücklich gemacht. Zur Abendverköstigung wurde der Krahvogel aufgesucht, nach einhelliger Meinung eine gute Wahl! Deutlich ruhiger wie am Vorabend wurde abermals das Tiroler Nachtleben erlebt, bevor sich am Sonntag eine Vorhut um Udo schon zeitig auf den Heimweg machte, während der Großteil noch die Schanze am Bergisel besuchte und dort feststellte, dass zwar wohl jeder mit Leichtigkeit diese Schanze bespringen könnte, wohl aber einfach zu schwer und zu alt ist, um wirklich gut zu werden oder wenigstens den englischen Landesrekord von Eddie Edwards (73,5m) zu brechen… Nach einer durch eine Einkehr und Stau verlängerten Heimfahrt kehrten unsere Helden pünktlich zur zweiten Halbzeit des Spiels der ersten Mannschaft heim nach Lenzfried, um eine unnötige Niederlage selbiger zu begutachten. Es war wieder ein durch und durch gelungener Ausflug, welcher von Wolfi generalstabsmäßig organisiert wurde. Vielen Dank dafür, auch an die Fahrer! Auf ein Neues in 2016!
03.10.2014 - 05.10.2014
Ausflug nach Bardolino


Bevor aus mehr oder minder simplen Vorgängen Rituale oder gar Traditionen werden, müssen diese eine gewisse Zahl von Wiederholungen durchlaufen. Wie hoch diese Zahl ist, differiert in den Kulturkreisen, im rudimentär elitären Kreis der Lenzfrieder AH ist es mittlerweile nicht mehr sonderlich vermessen, von einer Tradition zu sprechen, wenn um den 3. Oktober herum die elder statesmen of football zu ihrem jährlichen Ausflug aufbrechen. Ziel der diesjährigen Exkursion war der bis zum Jahre 1918 "Gartsee" genannte Lago in Norditalien, die genaue Destination der Campingplatz Serenella in Bardolino, wo praktischerweise die 85. Auflage des dortigen Weinfests stattfand (in Bardolino, der Campingplatz diente lediglich als albergo). Um 8 Uhr trafen sich also 18 Edeltechniker zum Frühschoppen im Sportheim, von dort wurde um 9 Uhr mit von Wolfi und Peter gesteuerten Putz-(auch hier kann schon schier von Tradition gesprochen werden)Kleinbussen Richtung Brenner aufgebrochen. Nach einer, von vielen alters- und bierbedingten Pinkelpausen aufgelockerten Fahrt wurden die Mobile-Homes bezogen und das schöne Wetter zum Badevergnügen im Gardasee genutzt. Alsbald jedoch meldete sich schon der Hunger bzw. immer noch der Durst und die Recken stapften gen Bardolino, um dort nach teilweiser Einkehr das Weinfest zu besuchen. Vor Ort war die obligate Ausstattung mit Weingläsern im praktischen Umhängebeutel manchem nicht genug, sodass kurzerhand wunderbare Gegenstände wie lustige Hüte oder preiswerte Trommeln den/die Besitzer wechselten. Nach einer, wie so oft, Tage verbindenden Nacht wurde das schöne Wetter zu einem in den Frühschoppen übergehendes Frühstück an den Ufern des Sees genutzt, hierbei stellte sich heraus, dass ein leicht zu kittender Riss unsere Helden an diesem Tag entzweien sollte. Während sich die eine Hälfte ohne Umschweife Wein und Bier widmen wollte, zog es die andere nach Verona (über die Autobahn…), um dort nach teilweise schier geschenktem Biergenuß das nicht gerade vor Tradition strotzende Serie-A Spiel zwischen Hellas Verona (incl. #9 Luca Toni) und Cagliari Calcio (incl. #25 Sau) in Augenschein zu nehmen. Wäre in diesem Grottenkick nicht kurz vor Schluß der sehenswerte Siegtreffer für die Heimmannschaft (Torschütze: evtl. Zachi Noy) gefallen, der Höhepunkt wäre die Tatsache gewesen, dass die Tifosi im Stadion für ihr kleines Geschäft im Stadion nicht zwingend eine Toilette benötigen. Ein anderes Kuriosum war, dass das Spiel vor den vier Augen der Oskare Weberi stattfand… Nach der Rückkehr nach Bardolino (über die schnelle Landstraße!) wurde abermals das Bacchanal an der Uferpromenade aufgesucht, wo auch drei wohlbekannte Weinfestbesucher wahnsinnig wenig Wein, dafür Unmengen Bier in ihre Leiber gossen. Der unweigerlich folgende Sonntag stand dann im Zeichen der Heimfahrt, welche durch zähflüssiges Vorankommen und allerlei Staus (kein Wunder, es wurden Menschen dabei beobachtet, wie sie den Standstreifen zur Verrichtung ihrer Notdurft missbrauchten und dadurch Einsatzfahrzeuge behinderten!) derart in die Länge gezogen wurde, dass ein gewisser Halbitaliener im stockenden Verkehr eine fixe Geschäftsidee ausbrütete, wie der stockende zum flutschigen Verkehr gewandelt werden könnte. Kurz nach 19 Uhr war dann wieder der Ort großer Triumphe und Tragödien (nämlicher ist der Lenzfrieder Fußballplatz zweifelsohne) erreicht und der Ausflug 2014 war passé. Dank geht wie immer an Wolfi, der die Unternehmung wieder generalstabsmäßig geplant hatte, sowie an Peter, der trotz Sehhilfe ein formidabler Fahrer war.
03.10.2013 - 06.10.2013
Ausflug nach Berlin


"Den Tag der deutschen Einheit kann man wohl kaum passender begehen als mit einem Besuch der bundesdeutschen Hauptstadt", dachten sich 11 Freunde (oder zumindest eine vom Schicksal zusammengewürfelte Zweckgemeinschaft mehr oder minder talentierter Fußballspieler fortgeschrittenen Alters) aus Lenzfried und fuhren mit der Bahn am Morgen des 3. Oktobers 2013 vom Kemptener HBF ab nach Berlin. Die Fahrt wurde traditionell, d.h. mit Biergenuss und SchafSkopf (© by Alex B.) kurzweilig gestaltet, sodass die muntere Meute wohlbehalten gegen 14:30 Uhr in Berlin einrollte. Nachdem das unweit des Bahnhofs gelegene A&O-Hotel bezogen wurde, machte man sich zu einer ersten Inspektion der Spree-Metropole auf und stärkte sich alsbald beim Inder, dessen Gerichte äüßerst schmackhaft, aber zum Teil von urian´scher Schärfe waren. Danach teilte sich die Gruppe, während der große Teil dem gewöhnlichen Nachtleben fröhnte, wurden von einem kleineren Teil Kontakte aus längst vergangener Schulzeit aufgefrischt sowie den ´80er Thrash-Helden von "Protector" ein Besuch abgestattet. Der Freitag stand am Vormittag zur freien Verfügung, welche manche schlafend wie ein Stein(le) verbrachten, andere mit der Besichtigung des Regierungsviertels. Am Nachmittag wurde dann bei einer fröhlichen Spreefahrt mittels Schiff Kurs Richtung Köpenick genommen, wo am Abend die Zweitligapartie des 1.FC "Eisern" Union Berlin gg. Sandhausen stattfinden sollte. Nach kurzer U-Bahnfahrt und einem etwas längeren "Vorglühen" (herrlich, auch im reiferen Alter einmal die Jugendsprache bemühen zu dürfen!) wurde nach einem Fußmarsch durch dunklen Tann die "Alte Försterei", ein stimmungsvolles Stadion mit zwölferlei verschiedenen Fischsemmeln im Angebot, in Beschlag genommen. Was dann folgte, war nichts anderes als der erste Kontakt der AH des SVL mit DER Fußball-Legende schlechthin; da gerade im Süden der Republik nicht jeder wissen dürfte, wer das denn sei, wird er hier explizit erwähnt: TORSTEN MATTUSCHKA! Obwohl jener Heros beim stimmungsvollen 3:0 Sieg seiner Union auch ein Tor erzielte, ist dem Verfasser dieser Zeilen nach wie vor nicht klar, ob die wahre Größe des Protagonisten in seinen fußballerischen Fähigkeiten liegt oder aber in seinem indirekten Beitrag zur zeitgenössischen Musik. Und jetzt alle: "Torsten Mattuschka, du bist der beste Mann…." Nach jenem einzigartigen Höhepunkt der Reise, der den geschätzten AH-Leiter sogar dazu bewegte, sauer verdientes Geld in den Erwerb eines Union-Schals zu stecken, ging es abermals in die Berliner Gastronomieszene, um dort Büble-Bier zu trinken. Der Samstag wurde von der Mehrheit dazu genutzt, das Olympiastadion zu besichtigen, andere machten sich auf nach Kreuzberg, um dort zwar Meckatzer Bier vorzufinden, aber aus alter Liebe zu Eisern Union Berliner Pils zu trinken. Am Nachmittag/Abend wurde dann Bundesliga und Boxen geschaut und die Nacht abermals mehr oder minder zum Tage gemacht, der nächste Morgen dräute und die Heimfahrt stand bevor. Die gesetzten Herrschaften waren pünktlich am Bahnhof, als unser wie gewohnt hervorragende Reiseleiter Herr Rauh, feststellte, dass auf den vorbildlich getätigten und bezahlten Platzreservierungen die Platzangabe fehlte. Wie sich anschließend herausstellte, war dies aber sowieso ohne Belang, da die reservierten Wagons von der Bahn eh doppelt verkauft und dehalb logischerweise garnichterst angehängt worden waren… Die alten Herren bekamen trotzdem Sitzplätze und erreichten voll von neuen Eindrücken und anderen Dingen gegen 17:30 Uhr wieder wohlbehalten Kempten. Schee wars!
05.10.2012 - 07.10.2012
Ausflug nach Nürnberg


Am 5. Oktober des Jahres 2012 machten sich die alten Herren des SV Lenzfried mit dem noch aus dem letzten Jahr hinlänglich bekannten Putz-Bus, welcher anstelle des Jogi diesmal den Erwin auf dem Fahrersitz präsentierte, auf ins schöne Nürnberg. Nach einer im Vergleich zu den vorangegangen Jahren schier unglaublich kurzen Anreise kamen die Helden doch ziemlich fit am frühen Abend in der Frankenmetropole an und bezogen Quartier im ca. 300m vom Bahnhof entferneten A&O Hotel (wofür A&O steht, entzieht sich der Kenntnis des Schreibers, als nutzlosen Denkansatz stelle ich "Alpha & Omega" in den Raum). Nach dem "Frischmachen" ging es in die Eishockey-Arena, wo ein spannendes Spiel (ja, das war es wirklich, Herr Stier!!!) zwischen den ortsansässigen Ice-Tigers gegen die Eisbären Berlin mit 5:6 für die Gäste endete. Danach stellten die ehemals Jugendlichen fest, dass in Nürnberg die Restaurationsbetriebe nahe der Burg am Freitag schon mal am frühen Abend schließen. Nach einem ca. 300m langen Fußmarsch konnte aber doch noch ein mit Kneipen besetztes Fleckchen Erde aufgetan werden, somit musste keiner der Herren mit trockener Kehle ins Reich der Träume einfallen. Der folgende Samstag stand zur freien Verfügung, welcher von Teilen zum Besuch der Burg genutzt wurde, während sich historisch interessierte Zeitgenossen den Wahnsinn des "Gröfaz" auf dem Reichsparteitagsgelände in einer gut gemachten Ausstellung betrachteten oder auch einfach nur die Verwandschaft besuchten. Pünktlich zum Anpfiff des Bundesliga-Spieltags trafen sich die Fraktionen in a), einem Irish-Pub oder b), dem grandiosen Brown-Sugar-Rock Cafe (letzteres ca. 300m vom Hotel entfernt, im Verkauf u.a. Lochbier!) wieder, um einen weiteren Sieg des ruhmreichen FC Bayern zu bejubeln bzw. zu verfluchen. Dass der ortsansässige ehemalige Rekordmeister mal wieder verlor, sei hier nur als kaum überraschende Randnotiz erwähnt. Im Burggrafenkeller wurde dann zur Zufriedenheit aller das Abendmahl eingenommen (gute Wahl, Wolfi!), Quali- wie Quantität der dargebotenen fränkischen Spezialitäten waren großartig! Der restliche Abend wurde feucht-fröhlich gehalten, wobei diejenigen Zecher, die abermals ins Brown-Sugar-Rock-Cafe einfielen, danach den Vorteil eines nur ca. 300m langen Heimwegs genießen konnten. Der anschließende Sonntag brachte auf dem Heimweg die mehr oder minder muntere Meute via Putz-Bus nach Ingolstadt, wo da Zweitliga-Spiel zwischen den "Schanzern" und den "Betzenberg-Buben" besehen wurde, welches nach einer katastrophalen ersten Halbzeit und einem munteren zweiten Durchgang schiedlich friedlich unentschieden mit 1:1 endete. Bei garstigem Regenwetter ging es danach Heim nach Lenzfried, wo der Bus gegen 18 Uhr sicher wieder eintraf. Viele Teilnehmer denken jetzt schon an den nächsten Ausflug, zehren aber noch von diesem! ;-)
01.10.2011 - 03.10.2011
Ausflug nach Köln


Der Oktober 2011 war noch keine sechs Stunden alt, als sich rund 30 (nette) ältere Herren an der Lenzfrieder Schule trafen, um sich via Dortmund mit dem von Jogi gesteuertem Putz-Bus auf den Weg nach Köln zu machen. Nach einigen Stunden Fahrt, die mit Kartenspiel und Biergenuss kurzweilig gehalten wurden, war das Dortmunder Westfalenstadion erreicht und die AH wurde bei schönstem Wetter Zeuge eines denkwürdigen Spiels, welches die erste 0:4-Auswärtsniederlage des FC Augsburg in der ersten Bundesliga zweifelsohne war. Oder auch nicht. Danach ging es weiter ins benachbarte Köln, wo im A&O Hotel am Mauritiuswall, mitten im "Bermudadreieck" (wer weiß, was das bedeutet, ohne dabeigewesen zu sein, kann ja mal auf ein "Getränk der Woche" im "Schampanja" vorbeischauen... ;-)) eingecheckt wurde, um alsbald das Kölner Nachtleben unsicher zu machen. Hier machten die meisten Recken wohl erstmals Bekanntschaft mit den "Köben" ("Köbesse" sagen nur die Rheinländer, aber bei denen schwimmen im Wasser ja auch "Fiche"), jener vom "Zappes" bedienten Spezies, die mit feiner Technik, mehr oder minder unglaublicher "Swiftness" (auch in der AH darf gedenglischt werden) und gröbschlächtiger Art den Gästen unglaublich kleine Biere kredenzt. Der nächste Morgen stand zur freien Verfügung. Während einige Protagonisten bis weit in den Tag hinein den Schlaf der Gerechten schliefen, nutzten andere das schöne Wetter zu einem Spaziergang mit gelegentlicher Kölsch-Aufnahme. Der nächste offizielle Programmpunkt war der Besuch des Rhein-Energie-Stadions. Die Führerin bat auch hinter die Kulissen des ehemaligen Müngersdorfer Stadions und sorgte mit interessanten Details über irrwitzige Marketing-Vorschriften und sympathische FIFA-Granden dafür, dass ein gewisser "Bomber" für einen gewissen "Blatter" garantiert keine Sitzgelegenheiten umarrangieren wird, falls mal eine WM in Lenzfried stattfinden sollte, ja vielmehr wird er ihm wohl das "Götz-Zitat" ins korrupte Antlitz plärren. Recht so. Am Abend ging es dann ins Brauhaus Sion, wo nach zähem Auftakt, welcher einem besonders widerwärtigem Köbes geschuldet war, doch noch recht ordentlich gezecht wurde. Nach einigen weiteren Besuchen der kölschen Gastronomie jeglicher Coleur ging es am Tag der deutschen Einheit wesentlich ruhiger als auf der Hinfahrt zurück nach Lenzfried, wo der Bus um 18 Uhr eintraf und der von Wolfi Rauh wie immer hervorragend organisierte AH-Ausflug nach exakt 60,5 Stunden ein rühmliches Ende fand.
08.10.2010 - 10.10.2010
Ausflug nach Prag


Vom 08.10.-10.10.10 machten sich 16?? Altherren vom SV Lenzfried mit dem Busunternehmen der Fa. Arnold aus Dietmannsried auf den Weg nach Prag um die Kultur, Sehenswürdigkeiten und das Nachtleben kennen zu lernen. Mit reichlich Flüssigkeit an Bord, startete frühmorgens um 6:00 Uhr in Lenzfried die Busfahrt in die tschechische Hauptstadt. Kurz nach Ankunft gegen 15:00 Uhr am Hotel Ibis in Prag wurden die Sehenswürdigkeiten u. geschichtlichen Informationen in einer Stadtführung vermittelt. Das anstehende Nachtleben wurde in diversen Bars bis in die frühen Morgenstunden ausgelebt. Am 2. Tag fand bei herrlichstem Sonnenschein gegen Mittag eine Schifffahrt auf der Moldau statt. Im Anschluss wurde in geselligen Gesprächsrunden in verschiedensten urigen Kneippen und Nachtbars die Nacht wieder zum Tage gemacht. Der 3.Tag begann pünktlich um 9:00 Uhr mit der Rückfahrt nach Lenzfried. Trotz wenig Schlaf war der jährliche Ausflug wieder eine gelungene Veranstaltung.
16.10.2009 - 18.10.2009
Ausflug nach Hamburg


Vom 16.10. - 18.10.09 ging es für die AH-Mannschaft des SV Lenzfried zu ihrem jährlichen Ausflug nach Hamburg. Links ein Bild mit allen Teilnehmern vor der Kiez-Kultkneipe "Zur Ritze". Zum vergrößern einfach auf das Foto klicken.
31.10.2008
Ausflug nach Budweis


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23.10.2007
"Alte Herren in Bad Dürkheim"


(aus der Allgäuer Zeitung, 17.10.2007)
Das letzte Septemberwochenende nutzten 18 Altherren aus Kempten, um mit der Spielgemeinschaft Seebach/Ungstein, beides Ortsteile von Bad Dürkheim, ein freundschaftliches Fußballspiel auszutragen. Den Sieg mit 1:0 veruchte der SV Lenzfried für sich. Auch ein Besuch des Benefizkonzertes zu Gunsten des Wiederaufbaus der abgebrannten Saline stand auf dem Programm. Der verkaufsoffene Sonntag bot allerlei Kurzweil durch zahlreiche Marktstände in der Innenstadt, eine Weineprobe rundete den offizielen Teil des Ausflugs ab.
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